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Den Gebrauchtwagen für den Verkauf aufwerten

6. Januar 2016 | Julia

Car surface buffing © bonzodog / Fotolia Car surface buffing © bonzodog / Fotolia

Wer sein Auto verkaufen möchte, will dafür einen möglichst hohen Wert erhalten. Dafür bewaffnet sich so mancher mit Staubsauger, Politur und Schleifmaschine, damit das Auto einen optisch guten Eindruck macht. Bringt das wirklich mehr bei einem Verkauf ein? Was lässt sich vom Autobesitzer selbst machen?

Scheinwerfer, Bremsen und Reifen: Auf das Wesentliche kommt es an

Zwar behaupten die Experten, dass ein gut erhaltenes Auto vor dem Verkauf eigentlich nicht extra gesaugt, poliert und gewienert werden müsste. Doch nicht jeder Käufer ist ein Fachmann und so gilt, dass sich eine gute Optik eben doch entscheidend auf den Preis niederschlagen kann. Daneben gibt es tatsächlich auch technische Aufwertungen, die sich positiv auf die Leistung und die Sicherheit des Autos niederschlagen. Wer sein Auto mit alten, abgefahrenen Reifen anbietet, sorgt damit nicht nur für einen schlechten Eindruck, sondern kann tatsächlich die Sicherheit des Käufers gefährden. Neue Bremsbeläge sorgen ebenso für mehr Sicherheit – und einen besseren Verkaufspreis. Sind die Scheinwerfer im Lauf der Jahre trüb geworden, lässt entweder der Austausch einer alten Glühbirne oder der Austausch der matten Abdeckung das Licht wieder strahlen. 

Erst über den tatsächlichen Wert informieren

Vor dem Verkauf bieten die Listen der Automobilclubs, von DAT oder Schwacke eine erste Orientierung darüber, wie viel Wert das Auto eigentlich noch hat. Wenn Ihnen der hier genannte Wert zu niedrig erscheint, können Sie Ihr Auto jetzt noch optisch und technisch aufrüsten. Der Besuch einer Waschanlage, die Reinigung der Sitze und Armaturen von Krümel und Staub und das Putzen der Autofenster von innen sind nur einige der möglichen Maßnahmen. Sind Karosserie, Felgen und Autoscheiben blitzblank, machen sie einfach einen besseren Eindruck. Wer zusätzlich den Lack poliert, sollte bei der Autowäsche darauf achten, dass weder Staub noch Sand zurückbleiben, die sonst den Lack zerkratzen können. Doch echte Mängel sollten Sie lieber beseitigen. Ist das nicht möglich, sprechen Sie alle Probleme lieber offen an. Andernfalls kann Sie der Käufer anschließend wegen arglistiger Täuschung belangen. 

Privat verkaufen oder beim Händler? 

Den besten Preis bekommen Sie meist, wenn Sie das Auto privat verkaufen. Der Verkauf läuft zwischen Ihnen und dem Käufer, ein Dritter verdient dabei nichts. Zwar haben Sie hier etwas mehr Aufwand, doch die Kosten dafür sind in der Regel überschaubar. Eine Anzeige lässt sich sowohl in der Tageszeitung als auch in Internetportalen platzieren, in vielen Fällen auch mit einem Foto. Viele Modelle lassen sich bei mobile.de finden, vielleicht vergleichen Sie einfach einmal. Kommt ein Interessent, brauchen Sie etwas Zeit. Die Vordrucke für den entsprechenden Kaufvertrag gibt es entweder beim Automobilclub oder im Schreibwarengeschäft. Am Sichersten ist die Barzahlung bei gleichzeitiger Übergabe des Fahrzeuges und der Papiere. Alle anderen Zahlungsvarianten, wie Ratenzahlungen, Schecks und Stundungen können problematisch sein. Auch ein Gebrauchtwagenhändler bietet gute Preise, allerdings in der Regel etwas weniger als beim Privatverkauf, da ja auch der Händler am Wagen verdienen möchte. Sollten Sie ein altes Auto oder ein Fahrzeug haben, das in einem schlechten Zustand ist, wird der Händler abwinken. Ihnen ist das Ausfallrisiko zu groß, da ihnen beim Verkauf die Gewährleistungspflicht gesetzlich vorgeschrieben ist.

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