Top

Chiptuning: Worauf muss ich achten?

6. März 2013 | robins

chiptuning chiptuning

Viel Leistung für wenig Geld – das ist das große Ziel der meisten Tuning-Fans. Doch das ist nicht ganz so einfach. Schlichte Dinge wie das Wechseln des Auspuffs oder des Luftfilters versprechen laut Verpackung zwar viel, doch gehalten wird davon in der Praxis nur wenig. Die Lösung liegt für viele „Schrauber“ im Chiptuning. Diese Technologie verspricht wesentlich mehr Leistung. Das ist aber nicht alles, was die Änderung der Motosteuerung mit sich bringt. Ein Chip-Tuning verringert auch den Kraftstoffverbrauch. Allerdings gibt es ein paar Dinge beim Einbau solcher Chips zu beachten, damit es am Ende nicht zu einem Motorschaden kommt.

Beim Chiptuning werden die Informationen des Motorsteuergeräts durch eine Modifizierung an der Software verändert. Das Steuergerät sendet ohne Ende Daten an den Motor, damit er, vereinfacht gesagt, weiß, was er zu tun hat. Durch diese Modifizierung kann man zusätzliche Leistung aus dem Fahrzeug herausholen, ohne bauliche Veränderungen, speziell am Motor, vorzunehmen. Warum das funktioniert? Ganz einfach, alle Hersteller heben sich für ihre Motoren immer ein paar Reserven auf. Das trifft sowohl auf die Leistung an sich als auch auf den Spritverbrauch zu. Das macht man, um ein paar Jahre später, nach dem eigentlichen Release des aktuellen Modells, ein „Update“ auf den Markt zu bringen. Dieses bewirbt man dann mit mehr Power bei geringerem Spritverbrauch.

Kann ich Chiptuning auch alleine durchführen?

Sicherlich können versierte Hobbyschrauber oder KFZ-Mechaniker in ihrer Freizeit den für das eigene Fahrzeug passenden Chip verbauen. Das ist kein Problem und bei den überwiegenden Autos schnell gemacht. Wer allerdings die sprichwörtlichen zwei linken Hände hat, sollte davon besser die Finger lassen. Experten wie Racechip Chiptuning können einem bei den entsprechenden Umbauten des Fahrzeugs helfen. Am Ende sollte der Einbau schließlich Spaß machen und nicht einen großen Schaden nach sich ziehen. Veränderungen an der Motorelektronik können im schlimmsten Fall sogar einen Motorschaden nach sich ziehen. Daher sollte man bei mangelnden Kenntnissen auf keinen Fall selbst am Fahrzeug herumschrauben, sondern wie bereits erwähnt den Profi aufsuchen, auch wenn das ein wenig teurer ist.

Kommentare

2 Kommentare zu “Chiptuning: Worauf muss ich achten?”

  1. Vitali
    29. März 2013 um 13:47 Uhr

    Kann man Chiptuning eig. auch beim alten Fahrzeugen durchführen? wie z.B Ford focus 1,6 mk1 Baujahr 2000.(101 PS)

    Hab angst etwas zu verändern da mein Auto schon was auf dem Buckel hat, will aber mehr Spaß, in dem Sin gemeint mehr Leistung ohne Gefahr zu haben das ich ein Motorschaden bekomme.

  2. Lukas
    26. April 2013 um 10:18 Uhr

    Ich habe leider nur schlechte Erfahrungen mit dem Chip Tuning gemacht. Die Lebensdauer der Motoren verringert sich doch um einiges. Finde das mehr an Leistung ist das nicht wert.

Kommentieren Sie “Chiptuning: Worauf muss ich achten?”
 





Alle mit einem Sternchen * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!

Bottom