Top

Opel Monza

2. Februar 2011 | robins

Opel Monza Opel Monza Mit dem Opel Monza gelang Opel 1977 der Spagat zwischen „sportlich-dynamisch“ und „zuverlässig und praktisch“ – ein Drahtseilakt, der nicht vielen Autoherstellern gelingt. Das kantige, familientaugliche Sport-Coupé hätte viele Menschen auf verschiedene Weisen glücklich machen sollen. Leider haperte es am Erfolg, was sicherlich nicht nur eine Folge der Energiekrise dieser Jahre war, sondern wohl auch mit dem Image des Opel Monzas zusammenhing, denn der Flitzer erinnerte doch trotz aller Änderungen sehr stark an den billigeren Mittelklassewagen Opel Rekord.

Die Monza Baureihe wurde 1977, zusammen mit dem Opel Senator, auf der Internationalen Automobilausstellung in Frankfurt vorgestellt, wo beide Wagen zunächst mit Begeisterung aufgenommen wurden. Mit dem Senator verbindet den Monza jedoch noch sehr viel mehr als nur der zeitgleiche öffentliche Auftritt. Beide Autos basierten auf dem Opel Rekord und waren sich sowohl optisch und technisch als auch in Bezug auf ihre Ausstattung sehr ähnlich. Beide waren anfangs mit drei verschiedenen Motorvarianten zu haben. Zur Auswahl stand dabei zunächst ein 2,8 Liter Vergasermotor mit einer Leistung von 140 PS, dessen Dienste bereits im Opel Admiral und Opel Diplomat genutzt worden waren, ein Dreiliter-Einspritzer mit sechs Zylindern und außerdem ein 3,0 Liter Vergasermotor. Im Laufe der Jahre wurde die Motorleistung dann immer mal wieder verbessert. Dabei wurde, aufgrund dramatisch sinkender Verkaufszahlen im gesamten Bereich der Oberklassenfahrzeuge – im Zuge der Energiekrise – auch bei Opel vermehrt Wert auf Sparsamkeit gelegt.

Unterschiede zwischen dem Monza und dem Senator waren vor allem optischer Natur. Der Senator war als viertürige Limousine mit Stufenheck konzipiert, während der Opel Monza mit zwei Türen und einem Fließheck wesentlich sportlicher daherkam. Außerdem wurde bei dieser Baureihe der Radstand um drei Zentimeter gekürzt. Deutlicher hob sich da lediglich die GSE-Variante des Opel Monzas vom Senator ab. Abgesehen von einer sehr viel sportlicheren Innenausstattung, verfügte der 1984 ins Programm aufgenommene Flitzer außerdem über eine sportlichere Fahrleistung.

Die Baureihe A, später auch unter der Bezeichnung A1 bekannt, wurde – mit nur leichten Veränderungen – von 1977 bis 1981 gebaut. Bis zur Einstellung der Produktion 1986, liefen insgesamt – inklusive der A2 Reihe – über 43.800 Exemplare des Monzas vom Band. Der großzügig geschnittene Innenraum, die praktische Sportlichkeit, der typische Motorsound und die angenehme Vielseitigkeit des Opel Monzas hätten aus ihm unter besseren Umständen einen wahren Verkaufsschlager machen können. Doch Fortuna ist eben launisch – wie auch der Autokäufer und so macht sich der Opel Monza langsam aber sicher rar auf unseren Straßen: Ein Verlust, der nicht nur von den nicht wenigen treuen Fans dieser Baureihe aufrichtig betrauert wird.

Daten:

Produktionszeitraum: 1977-1986

Karosserieversion: Coupe, Dreitürer

Leergewicht: ca. 1335 kg

Preis heute: ca. 8000 €

Links:

ausführliche Geschichte des Monza und Senator

technische Daten

Testbericht

Kommentare

Ein Kommentar zu “Opel Monza”

  1. MOTOR-TALK.de - Classic Driving News
    3. Februar 2011 um 9:53 Uhr

    Youngtimer: Opel Monza…

    Dreitürer
    Leergewicht: ca. 1335 kg
    Preis heute: ca. 8000 €

    Links:
    ausführliche Geschichte des Monza und Senator
    technische Daten

    Quelle: AutomaTick

Kommentieren Sie “Opel Monza”
 





Alle mit einem Sternchen * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!

Bottom