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Formel 1: Red Bull denkt an Stallorder

3. November 2010 | Jörgen

Mark Webber Mark Webber Vor dem vorletzten Grand Prix des Jahres am kommenden Wochenende in Interlagos soll es bei Red Bull erstmals Überlegungen zu einer Stallorder zu Gunsten des derzeit zweitplatzierten Mark Webber geben. Somit wäre für Teamkollege Sebastian Vettel der Titeltraum beendet.

Auch die Chance Vettels, als jüngster Formel-1-Weltmeister in die Geschichte einzugehen, bestünde durch die Stallorder nicht mehr. Sein Teamchef Christian Horner sieht den Titelgewinn des 23-Jährigen nach seinem Motorplatzer beim letzten Rennen in Südkorea als immer unwahrscheinlicher an.

“Es gibt einen Punkt, ab dem die Mathematik diktiert, was der beste Ausgang für das Team ist”, sagte Horner zur österreichischen Nachrichtenagentur APA. “Wenn einer von beiden realistisch gesehen keine Chance mehr hat, dann werden sie natürlich versuchen, das Teamergebnis zu optimieren, denn beide sind Teamplayer.“

Sollte also Webber am Sonntag kurz vor Ende des Rennens hinter WM-Spitzenreiter Fernando Alonso und Vettel liegen, müsste der Deutsche den Australier vorbeiziehen lassen. Denn Webber, der in der Fahrerwertung nur elf Zähler hinter dem Ferrari-Piloten liegt, hätte im Gegensatz zu Vettel bei einem Sieg des Spaniers noch Chancen auf den WM-Titel. Der Heppenheimer hat mit 25 Zählern einen deutlich größeren Rückstand zum Spitzenreiter als sein Teamkollege.


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