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Nissan Juke – individueller Japaner

27. August 2010 | Jörgen

Der Juke Der Juke Bei dem neuen Nissan Juke wurde optisch viel miteinander gekreuzt. Ja die Japaner habe wirklich mal etwas Neues probiert. Wir nahmen den eher als Kleinwagen einzustufenden Juke mal unter die Lupe.

Mit 4,14 Meter Länge ist der Juke eher der Kleinwagensparte zuzuordnen. Im Innenraum fällt die Mittelkonsole in Form eines Motorradtankes ins Auge. Auch Teile der Türverkleidungen in einem hochglänzenden Finish sollen vom Motorrad stammen. Leicht verspielt wirkt die Armaturentafel, bei der einige Schalter schwer zu finden sind.

Der Fahrer- und Beifahrersitz besitzt einen guten Seitenhalt man hat vorne genügend Beinfreiheit. Dagegen ist im Fond wenig Bein- und Kopffreiheit vorhanden. Auch das Gepäckraumvolumen ist mit 251 Liter nicht sehr groß. Legt man die Rücksitzlehnen um, lässt sich der Stauraum bei ebenem Ladeboden bis zu 830 Liter vergrößern.

Drei Motorisierungen werden für den Juke angeboten. Einmal ein 117 PS starker 1,6-Liter-Benziner. Dann ein 1.6 DIG-T mit satten 190 PS und ein 1.5 dCi Turbodiesel mit 110 PS. Wir testeten das Spitzenaggregat 1.6 DIG-T. Der Vierzylinder mit Benzindirekteinspritzung und Turbolader wirkte sehr agil. Zudem war der starke Juke sehr laufruhig und der Motor war sehr leise.

Der Juke stach durch eine umfangreiche Serienausstattung hervor. Sechs Airbags, elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage sowie ein CD-Radio sind Standart. In der mittleren Ausstattungslinie Acenta werden auch Leichtmetallräder, eine Klimaautomatik, Nebelscheinwerfer, einen Tempomat und eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung fürs Handy angeboten. Der Juke Tekna hat eine nahezu Komplettausstattung. Dazu gehören unter anderem ein Navigationssystem, eine Rückfahrkamera und ein schlüsselloses Zugangssystem.

Wertung:

Der Nissan Juke sticht vor allem durch sein einzigartiges Design hervor. Käufer, die auf ein individuelles Fahrzeug stehen, werden begeistert sein. Das Platzangebot fällt aber sehr dürftig aus.

Praxis im Nissan Juke 1.6 DIG-T

Motor/Antrieb *****
+ druckvolle Beschleunigung, sportliches Fahren, leiser Motor, laufruhig
Komfort ***
+ vorne bequemes Sitzen
- wenig Bein- und Kopffreiheit
Fahrverhalten ****
+ Leichtes Lenken in Kurven, geringe Seitenneigung auch bei höherem Tempo, sportlich leichte Lenkung.
Platz/Variabilität ***
+ genügend Platzbedarf für einen Kleinwagen
- sehr geringer Stauraum

Messwerte
Topspeed: 215 km/h. Beschleunigung: von 0 bis 100 km/h in 8,0 Sekunden. Testverbrauch: 7,0 Liter auf 100 km. Grundpreis: 21.190 Euro
Daten ab Werk
Motor
Otto-Reihenmotor mit Benzindirekteinspritzung und Turbolader, 4 Zylinder, 4 Ventile pro Zylinder, Hubraum 1.618 ccm; maximale Leistung 140 kW (190 PS) bei 5.600 U/min., maximales Drehmoment: 240 Nm bei 2.000 bis 5.200 U/min, Kraftübertragung, Vorderantrieb; Sechsgang-Schaltgetriebe
Fahrwerk und Karosserie
Zweitürer, Radaufhängung vorne: Einzelradaufhängung, McPherson-Federbeine und Schraubenfedern, Radaufhängung hinten: Torsionsstarachse mit Multilink-Einzelradaufhängung, Bremsen vorn: Scheiben , Bremsen hinten: Scheiben, Räder und Reifen vorn: 215/55 R 17, 7 x 17, Räder und Reifen hinten: 215/55 R 17, 7 x 17, Lenkung: elektrische Zahnstangenlenkung mit Servounterstützung
Abmessungen und Gewicht
Länge/Breite/Höhe in mm: 4.135/ 1.765/ 1.570; Eigengewicht: 1.286 kg; Wendekreis: 10,7 Meter; Tankinhalt: 46 Liter.
Verbrauch
auf 100 km (lt. Werk): städtisch 8,5, außerstädtisch 6,0, gesamt 6,9 Liter.


Kommentare

Ein Kommentar zu “Nissan Juke – individueller Japaner”

  1. Marko
    21. September 2010 um 09:58 Uhr

    Ich bin wirklich ein Fan von Nissan.
    Der Juke gefällt mir besonders gut, sieht wirklich schön sportlich aus.
    Im Moment fahre ich noch einen Almera, will mir aber demnächst einen neuen holen. Der Juke wäre da doch ein würdiger Nachfolger.

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