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Geisterfahrt: alltäglicher als angenommen

20. November 2009 | robins

Geisterfahrer: Schrecken der Straße. Geisterfahrer: Schrecken der Straße. Längst nicht alle Geisterfahrer entsprechen dem Klischee des selbstmordgefährdeten Irren. Den Ansatz einer Geisterfahrt haben vermutlich die meisten Autofahrer selbst schon einmal erlebt.

Nachts, an einer unübersichtlichen Kreuzung beim Abbiegen zu weit links gehalten und plötzlich zeigen einem die auf die Straße gepinselten Pfeile entgegen. Das ist ein ordentlicher Schreck, also schnell zurück, als sei nichts geschehen und einmal tief durchgeatmet. Rund ein Viertel aller Falschfahrten enden so, schätzt der AvD, nämlich nach spätestens 100 Metern.

Studien widerlegen die landläufige Annahme, dass als Geisterfahrer nur senile Alte unterwegs sind. Nein, dieses Phänomen betrifft jede Altersgruppe, nur die Gründe sind recht unterschiedlich. Während junge Fahrer schon mal zu waghalsigen Manövern tendieren und das Wenden in drei Zügen auch auf der Autobahn demonstrieren wollen, quälen sich Ältere häufig orientierungslos durch den deutschen Schilderwald.

Begegnet man einem so Verirrten auf der eigenen Spur, hilft nur noch Ruhe bewahren und Platz machen – wenn dafür noch genügend Zeit bleibt.


Kommentare

Ein Kommentar zu “Geisterfahrt: alltäglicher als angenommen”

  1. Pepe Torres
    26. November 2009 um 12:01 Uhr

    Das ist ja beängstigend. Man muss auf der Autobahn immer aufmerksam sein. Es gäbe weniger Unfälle, wenn die Leute aufmerksam wären. Langsamer fahren kann nur gut tun 🙂

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