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Wird die Punktekartei vereinfacht?

7. Oktober 2009 | Peggy Stuber

So entstehen Punkte. So entstehen Punkte. “2012 wird die Flensburger Punktekartei übersichtlicher”, das versprach im Mai der damalige (nun scheidende) Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee. In der Diskussion standen vor allem die Verfallsfristen, sie sollten vereinheitlicht werden. Bis dato sind sie uneinheitlich, weil Verstöße innerhalb der Frist häufig einer Verlängerung derselben zur Folge haben.

Auch die Union hat die Überarbeitung auf dem Plan. Nach Meinung Tiefensees sollte es immer problemlos möglich sein, sich selbst seinen Punktestand auszurechnen, denn ab 18 Punkten wird der Führerschein eingezogen. Nach dem bisherigen System ist die Feststellung des individuellen Punktestandes schwierig, hin und wieder sind damit sogar Gerichte befasst.

Grundsätzlich steht das Verkehrszentralregister unter keiner Regierung infrage, denn es vermindert wirksam die Zahl derer, die wiederholt Verkehrsverstöße begehen. Jeder Verkehrsteilnehmer weiß, dass eine Reihe von Verstößen zum Verlust der Fahrerlaubnis führen kann bzw. eine Nachschulung zur Folge hat.

Die Verstöße sollten nach Tiefensees Plänen allerdings auch nicht früher verjähren als bisher. Nur die Fristen sollen transparenter werden.


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