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Werkstatt-Test 2009: tiefschwarze Schafe

23. September 2009 | robins

Nicht auf jede Werkstatt ist Verlass. Nicht auf jede Werkstatt ist Verlass. Es quietscht und rumpelt, knackt oder knarrt? Dann wird es wirklich langsam Zeit für einen Werkstattbesuch. Haben Sie auch die Hoffnung, ein komplett gechecktes Fahrzeug wieder mitzunehmen? Da sind sie nicht allein, allerdings manchmal auf dem Holzweg.

Der ADAC hat einmal mehr Werkstätten getestet und einmal mehr ein nachtschwarzes Schaf (in diesem Jahr eine Toyota-Werkstatt) entdeckt. Darüber hinaus haben jedoch einige weitere Werkstätten ihre Checks nur mit sehr mäßiger Qualität durchgeführt.

Fazit des nicht repräsentativen Tests: Mercedes-Werkstätten bieten durch die Bank einen Top-Service. So richtig schlechte Werkstätten sind zum Glück Einzelfälle.

Der häufigste Mangel, so nennt es der ADAC, man könnte allerdings auch von Betrug sprechen: Es werden anhand der Checkliste Arbeiten berechnet, aber gar nicht durchgeführt. Auch wenn es sich nur um eine Kleinigkeit, wie eine defekte Kennzeichenbeleuchtung, handelt eine Rechtfertigung ist das nicht. Andere Menschen verlieren schließlich wegen 1,30 Euro ihren Arbeitsplatz. Warum soll ich da großzügig sein?

Was bedeuten die Testergebnisse konkret? Die Rechnung vor dem Bezahlen genau zu überprüfen, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Zudem sollte man den Auftrag eindeutig und schriftlich formulieren und dann die Rechnung entsprechend abgleichen. Eine Höchstsumme vereinbaren ist auch eine gute Idee, wird sie überschritten, muss die Werkstatt die neuerliche Zustimmung einholen. Außerdem kann man sich über den genauen Stundensatz auch im Vorhinein schon informieren, dann spart man sich späte Überraschungen. Ganz ohne Vertrauen geht es aber leider nicht.

Hier der ganze Test.


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