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Opel Admiral

7. September 2009 | robins

Opel Admiral Opel Admiral Auf der ganzen Welt werden deutsche Autohersteller für ihre Automobilbaukunst und die daraus resultierenden Spitzenmodelle verehrt. Dabei muss es sich allerdings nicht immer zwingend um die Premium-Marken handeln, denn gerade auch die Mittelklasse-Sparte ist hierzulande und in vielen anderen Ländern sehr begehrt. Die Adam Opel AG steht seit Jahrzehnten für dieses Segment: Mittelklasse aufwendig produzieren und absolute Topautos zu einem vernünftigen Preis in die weite Welt ausliefern. Dem Rüsselsheimer Unternehmen gelang im Jahre 1937 ein Coup, der sich bis in die heutige Zeit halten konnte. Es wurde der Opel Admiral präsentiert. Ein faszinierendes Gefährt, konzipiert und vermarktet zwar für die Oberschicht, und doch von vielen finanzierbar – auch zur damaligen Zeit. Die Autobranche war verblüfft. Sie stellte sich die Frage, wie Opel ein solch anmutendes und von der technischen Komponente derartiges Spitzenmodell im mittleren Preissegment anbieten konnte. Diese einzigartige Technik des Opel Admiral begeisterte bereits Ende der 1930er Jahre und zog sich wie ein roter Faden durch die Jahre.

Opel hatte es tatsächlich geschafft, eine Karosse für die obere Schicht zu konstruieren und dabei preislich allerdings weit darunter zu bleiben. Der Opel Admiral ist bis heute eine Erfolgsgeschichte deutscher Autobaukunst. Opel gelang es ebenfalls, denjenigen Autofahrern dieses Modell anzubieten, die sonst nur der vorbeifahrenden Premium-Klasse hinterher sahen. Als Besitzer war es ein erhebendes Gefühl, sich in diesem Topmodell von Opel auf der Straße zu präsentieren. Es wurde zu einer Art Prestigeobjekt. Und wenn man dann auch noch die Cabrio-Version fuhr, dann galt für jeden Besitzer eines Opel Admirals: Bühne frei für ein schillerndes Auto! Noch heute sind diese Modelle sehr angesagt auf dem Oldtimer-Markt. Kein Wunder, denn wenn sich ein „Admiral“ aus den Dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts auf der Straße blicken lässt, drehen sich immer noch viele danach um. Trotz der Erfolgsgeschichte wurde diese Baureihe zunächst 1939 eingestellt.

Im Jahr 1964 war es so weit: Die Rüsselsheimer präsentierten der Autowelt eine neuartige und der Zeit angemessene Version des „Admirals“. Der nostalgische Look war natürlich Geschichte, und dennoch hatte die neue „A-Serie“ ein beeindruckendes Design erhalten. Den Autobauern war es gelungen, die erfolgreiche Vergangenheit dieses Typs wieder aufleben zu lassen und erneut für Staunen zu sorgen. Denn das damals hochmoderne Aussehen und die qualitative Leistungsfähigkeit katapultierten den Opel Admiral abermals in ungeahnte Sympathiewellen. Mit 140 beziehungsweise 190 PS war es möglich, verschiedene Versionen des „Admirals A“ zu erhalten. 1969 wurde sogar noch die „B-Version“ zelebriert – ein leistungsstarker Nachfolger mit Stil.

Daten:

Produktionszeitraum: 1937-1939, 1964-1968, 1969-1976

Typ: Limousine, Cabriolet

Leistung: 55 kW (75 PS), bis zu 140 kW (190 PS), ca. 130 kW (145 PS)

Höchstgeschwindigkeit: ca. 130 km/h (1937-1939)

Gewicht: ca. 1.600 kg

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