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808 Millionen Euro Bußgeld in drei Jahren

26. August 2009 | robins

Eine staatliche Spendenbüchse? Eine staatliche Spendenbüchse? Von 2005 bis 2008 wurden durch Geschwindigkeitskontrollen in Deutschland 808 Millionen Euro „eingenommen“. In Nordrhein-Westfalen mit 189 Millionen, Bayern mit rund 121 Millionen Euro und Niedersachsen mit 105 Millionen Euro Bußgeldaufkommen hat sich der Einsatz der Ordnungshüter am deutlichsten gelohnt.

Die durchschnittliche Geldbuße wegen Geschwindigkeitsüberschreitung betrug übrigens knapp 68 Euro, in den Stadtstaaten Hamburg und Berlin liegen sie allerdings deutlich höher. Innerorts kostet der Geschwindigkeitsrausch nun mal ein bisschen mehr.

Wer ganz genau nachlesen will, was ihm eventuell blüht, kann sich auf dieser Seite des ADAC umfassend informieren. Übrigens, hat man noch keinen Bußgeldbescheid erhalten, beträgt die Verjährungsfrist drei Monate. Im Amtsdeutsch heißt das Verfolgungsverjährung. Auch wer den Anhörungsbogen erhalten hat, kann noch Glück haben. Dann beträgt die Verjährungsfrist allerdings sechs Monate.

Wie viel habe ich zu diesem Topf wohl beigetragen? Und was passiert eigentlich mit „meinem“ Geld? Vielleicht ist es ja was Gutes, was Karitatives oder so? Neulich war ich auf dem Moped unterwegs – Mist! Nun kann die Behörde meinen „Beitrag“ gar nicht einziehen.


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