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BMW Z1

28. Dezember 2008 | robins

BMW Z1 BMW Z1 Schon bei seinem Anblick summt man verstohlen die Melodie von „Born to be wild“ und genau dieses Image verkörpert er, der BMW Z1 Roadster: ein Außenseiter – eine technische Innovation, die eigentlich nie in Serie gehen sollte und es dann, Gott sei Dank, doch tat.

Im Juli 1986 war der Prototyp des BMW Z1 fertig gestellt, ein fahrbereiter Roadster, der die Fachwelt in Atem hielt und nicht nur unter Roadsterfans für viel Furore sorgte. Soviel Lob und Anerkennung erntete die BMW Tochterfirma BMW Technik GmbH mit diesem Kunstgriff, dass man gar nicht anders konnte, und den Z1, der ursprünglich nur als Forschungsauto konzipiert wurde, in Serie gehen ließ. Im Jahre 1987 wurde er dann als Nachfolger des BMW 507 der Öffentlichkeit auf der IAA in Frankfurt präsentiert und begeisterte die Massen.

Mit dem Z1 wurde eine neue Roadsterwelle losgetreten und jeder Hersteller hatte es plötzlich eilig, ein eigenes Model dieser Klasse auf den Markt zu bringen. Doch der Sechszylinder BMW wurde nicht zum Massenprodukt. In einer limitierten Auflage wurden zwischen 1989 und 1991 gerade einmal 8000 Exemplare des Roadsters verkauft, wobei es nicht einmal besondere Ausstattungsvarianten gab, der Käufer konnte sich lediglich zwischen den Farben „toprot“, „fungelb“, „urgrün“, „traumschwarz“, entscheiden, dazu kamen später noch „purblau“ und „magicviolett“.

BMW Z1 Heckansicht BMW Z1 Heckansicht Der Roadster zum Thema „Freiheit auf vier Rädern“ stellt genau die Mischung aus innovativem, technischem Forschergeist und dem wahren „Road-Feeling“ her, die das Herz echter Liebhaber höher schlagen lässt. Mit seinem Sechszylinder Reihenmotor und einer Stärke von 170 PS (125 kW) bringt es der BMW Z1 zu einer Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in einer Zeit von 8,7 Sekunden, dabei erreicht er eine Spitzengeschwindigkeit von 225 km/h, bei der das Kabriogefühl bis ins Letzte ausgekostet werden kann.

Doch das Besondere am BMW Z1 Roadster sind zweifelsohne seine technischen Innovationen, die seiner Kinderstube im Stall der Bayrischen-Motorenwerke alle Ehre bereiten: Die Karosserie besteht aus einem Verbund von feuerverzinktem Stahl und Kunststoff, der zusammen mit den außergewöhnlich hohen Seitenschwellern eine besondere Festigkeit verspricht; die Türen lassen sich in diesen Seitenschwellern versenken, wodurch bei quasi offenen Türen ein einzigartiges Fahrgefühl entsteht. Außerdem erreicht der Sechszylinder ohne Spoiler, durch seinen besonderen Unterboden aus einem faserverstärktem Sandwichmaterial eine optimierte Aerodynamik.

Obwohl bei der Serienproduktion des Roadsters aus Kostengründen auf konventionellere Herstellungsarten und auf Großserienteile zurückgegriffen werden musste, ist der Z1 immer etwas ganz Besonderes geblieben. Noch heute erkennt man die visionären Ansätze in diesem bis ins Detail liebevoll verarbeiteten Sportwagen der Extraklasse.

Daten zum BMW Z1 Roadster

Bauzeit: 1989 – 1991

Produktionszahl: exakt 8.000 Stück

Leistung: 175 PS (125 kW)

Höchstgeschwindigkeit: 225 km/h

Leergewicht: 1250 kg

Hubraum: 2494 ccm

Links zum BMW Z1

http://www.ipc.de/bmwz1/geschichte/z1_fs.html

http://www.bmwz1.de/

http://www.z1-roadster-shop.de/


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