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Der Untergang der Kleinanzeige – Autokauf im Internet

6. Dezember 2008 | robins

Welche Marke? Welcher Preis? Fast alles ist möglich. Welche Marke? Welcher Preis? Fast alles ist möglich. Peter F. Schmid, Geschäftsführer eines der größten Autoportale im deutschen Internet berichtet hier über den merklichen Absatzrückgang im Jahr 2008. Mit dem hohen Ölpreis am Jahresanfang sei die Nachfrage nach Gelände- und Sportwagen deutlich zurückgegangen, während kleinere, kompaktere Limousinen deutlich stärker nachgefragt werden.

Autos, die 10.000 Euro oder weniger kosten, liegen insgesamt stark im Trend. Kein Wunder also, dass vor allem im Osten Deutschlands Dacias wieder Stoßstange an Stoßstange stehen.

Das Internet ist das Medium der Wahl für den Handel mit Autos. Das Angebot über eine Verkaufsplattform vermittelt einen schnellen und unkomplizierten Kontakt zwischen Käufer und Verkäufer und ist leicht aktualisierbar. Schmid orakelt, dass Zeitungsanzeigen sich in puncto Autoverkauf überholt haben, denn der Umsatz seines Portals steigt trotz Absatzflaute schnell an. Über 44 Millionen Besucher besuchen pro Monat im Schnitt allein diese Seite.

Über mobile.de werden zurzeit ungefähr 1,4 Millionen Fahrzeuge offeriert, das ist ein großer Teil, der insgesamt in Deutschland verkauften Autos. Hier anzubieten, bedeutet für die Händler einen geringen finanziellen Einsatz bei hohem potenziellem Gewinn und passt zu ihren deutlich geschrumpften Werbebudgets.


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