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Fiat Panda 100 HP

25. November 2008 | robins

Fiat Panda 100 HP Fiat Panda 100 HP Einfach bärig

Den italienischen Zwergenbestseller gibt es auch mit einer Powerversion und mit einem Erdgas-Umweltauto.

Pünktlich zum dreijährigen Wiederauferstehungsjubiläum schickte Fiat 2007 seinen Erfolgszwerg Panda mit vier frischen Farben (zwei Blautöne, Orange und Beige) und zwei zusätzlichen Motorisierungen ins Rennen.

Längst ist der kleine Italiener Bestseller im A-Segment und das nicht nur in der speziell bei Hüttenwirten seit Jahren beliebten Allradversion. Dafür sorgen unter anderem die solide Verarbeitung, geschickte Raumaufteilung, die auch Erwachsenen im Fond noch Platz bietet und ein ansprechender Preis, zu dem man allerdings auf ein modernes, mit ebener Ladefläche ausgestattetes oder gar verschiebbares Rückbanksystem verzichten muss (wie auch beim technischen Kult-Zwillingsbruder „500“).

Besonders „bärig“ unterwegs – wie Österreichs allseits beliebter Gebirgstroubadour Hansi Hinterseer wohl passend anmerken würde – ist der Panda mit flotten 100 PS (ohne 4×4). Die 1,4-Liter-Version 100 HP schafft 0 bis 100 km/h in 9,5 Sekunden, fühlt sich aber im Praxistest zwar spritzig, aber auch nicht unbedingt wie eine Minirakete an. Er verbraucht dabei 8,7/5,3/6,5 (städtisch/außerstädtisch/gesamt) Liter Superbenzin auf 100 km. Das Fahrwerk wurde vom Normalo-Panda weg überarbeitet und um zwei Zentimeter tiefer gelegt, sodass er die Kraft besser als seine Geschwister in die Kurven bringt. Der Power-Bär ist als einziger Panda mit (angenehm lang übersetztem) 6-Gang-Schaltgetriebe ab 14.520 Euro in Deutschland erhältlich und soll mithilfe von breiter Bereifung (195/45 R15), Chromauspuff und sportlichem Kühlergrill ein junges Publikum begeistern.

Serienmäßig an Bord: Nebelscheinwerfer, Lederlenkrad, Sportmodus für die Lenkung, Sportsitze, Klimaanlage, CD-Radio. Extra: ESP, Schiebedach, Dachreling, Navigation.

Als ersten Erdgas-Bär seiner Klasse ging ab 2007 der Panda Panda Bi-Power („Bi“ deshalb kommt auch der Name doppelt vor – wie lustig…) mit 60 PS in die Kleinwagengeschichte ein (in dem wir auch ein paar Runden drehen durften). Per Knopfdruck kann man in nur zwei Sekunden zwischen Benzin und billigem Erdgas wählen. Fiats Ingenieure haben die zusätzlichen Sprittanks dort untergebracht, wo beim 4×4-Panda der Allrad-Antrieb sitzt. So bleibt das Platzangebot gleich (Kofferraum ca. 200 Liter). Reichweite bei reinem Gasbetrieb: rund 300 km, Preis in Deutschland: ab 13.570 Euro.

Die Motoren

BENZINER: 1.1: 4 Zylinder, 1108 ccm, 40 kW/54 PS bei 5000/min, 88 Nm bei 2750/min, 0 – 100 km/h in 15,0 sec, 150 km/h, Mix-Verbrauch: 5,7 Liter

1.2: 4 Zylinder, 1242 ccm, 44 kW/60 PS bei 5000/min, 102 Nm bei 2500/min, 0 – 100 km/h in 14,0 sec, 155 km/h, Mix-Verbrauch: 5,6 Liter

1.2 Panda Panda mit Natural Power: 4 Zylinder, 1242 ccm, 44 kW/60 PS bei 5000/min, 102 Nm bei 2500/min, 0 – 100 km/h in 14,0 sec, 155km/h, Mix-Verbrauch: 5,6 Liter

1.4 16 V „100 HP“: 4 Zylinder, 1368 ccm, 73,5 kW/100 PS bei 6000/min, 131 Nm bei 4250/min, 0 – 100 km/h in 9,5 sec, 185 km/h, Mix-Verbrauch: 6,5 Liter

DIESEL: 1.3 16V JTD Multijet: 4 Zylinder, 1248 ccm, 51 kW/70 PS bei 4000/min, 145 Nm bei 1500/min, 0 – 100 km/h in 13,0 sec, 160 km/h, Mix-Verbrauch: 4,3 Liter (ohne Rußpartikelfilter!)

1.3 16V JTD Multijet DPF: 4 Zylinder, 1248 ccm, 55 kW/75 PS bei 4000/min, 145 Nm bei 1500/min, 0 – 100 km/h in 13,0 sec, 165 km/h, Mix-Verbrauch: 4,3 Liter (mit Partikelfilter)

(getestet von Tobias Micke)


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