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VW Phaeton kann Haider nicht schützen

12. Oktober 2008 | robins

Lebemann Jörg Haider nahm es mit der StVO nicht so genau Lebemann Jörg Haider nahm es mit der StVO nicht so genau Die Bilder des Autowracks aus dem Jörg Haider nur noch Tod geborgen werden konnte, bestimmen die Nachrichten. Die Bilder sind erschütternd, das Auto, ein VW Phaeton, ist vollkommen zerstört.

Der Unfall ist in einer Ortschaft passiert und auch in Österreich gilt eine Straßenverkehrsordnung, die das Durchfahren von Ortschaften regelt. Bisher wird nur unter Vorbehalt von einem Übertreten der Höchstgeschwindigkeit gesprochen, doch wer die Bilder sieht, braucht keinen Beweis, kein Gutachten mehr. Haider hat sich und seinen PKW deutlich überschätzt.

Die Gewalt, der das Auto Haiders nichts entgegenzusetzen hatte, muss kapital gewesen sein. Das Auto überschlug sich mehrfach, dabei wurde die Fahrgastzelle genau im Kopfbereich des Fahrers so sehr verkleinert, dass er keine Chance hatte. Haider verstarb noch an der Unfallstelle.

Über 150 m, schreibt der Spiegel, zieht sich durch die Ortschaft Lambichl bei Klagenfurt eine Spur der Verwüstung. 70 km/h hätte Haider hier fahren dürfen. Er hat eine Hecke, einen Zaun, einen Betonpfeiler mitgenommen, bei 70 km/h wäre das ganz sicher nicht passiert.

Über das Sicherheitskonzept des Phaetons und die Fahrweise Haiders wird nun schon in diversen Foren diskutiert. (z. B. hier und hier), wobei jedoch niemand wirklich infrage stellt, dass der Phaeton ein sicheres Auto ist. Haiders Fahrweise scheint hingegen sehr fraglich.

Haider ist bei dem Unfall verstorben, alle Diskussionen zu seinen Fahrkünsten sind fruchtlos. Wer sich zum Thema Sicherheit im Phaeton informieren will, kann das hier tun. Es steht auch jedem frei, aus dem Unfall Konsequenzen für die eigene Fahrweise zu ziehen.

Update: Beim Chrash war Haider mit 142 km/h unterwegs, das hat die Polizei nun errechnet. ausgelesen.

Update2: 142 km/h und 1,8 Promille Alkohol im Blut, das war also die für Jörg Haider verhängnisvolle Mischung.


Kommentare

10 Kommentare zu “VW Phaeton kann Haider nicht schützen”

  1. Sonja
    12. Oktober 2008 um 18:56 Uhr

    EWIG SCHADE UM DIESEN MENSCHEN JÖRG HAIDER…. , er wollte sicher nur schnell nach Hause, zu seiner Familie, wir sind zu tiefst betroffen und leiden mit, da es so einen sagenhaften, herausragenden und spitzenmäßigen Politiker nie mehr geben wird, der so viel gutes für unser Land getan hat!!!!!

  2. Ralf
    12. Oktober 2008 um 19:09 Uhr

    Ja aber er hat auch ganz schön viel Sch… gebaut.

    Ich abreite in Holland und muß mir Fragen gefallen lassen warum die Leute so einen Vogel wählen.

    Klar wollte er nur schnell nach Hause zu seiner Familie- aber wollen wir das nicht auch alle?

    Müssen wir uns an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten oder nicht?

    Bei dem Aufprall hätte ihn vielleicht nur ein Panzer geschützt. Gut dass er selbst gefahren ist und keinen Fahrer hatte sonst hätten wir einen 2. Fall DIana.

  3. Eric Draven
    14. Oktober 2008 um 9:08 Uhr

    Wie Ovid schon aus der griechischen Sage zu berichten wusste: Phaeton, der Sohn des Sonnengottes, nahm sich dessen prachtvollen Wagen – entgegen jeglichen Rates des Sonnengottes – und löste auf seiner Fahrt mit dem schwer zu steuernden Wagen viele Katastrophen aus. Bis schlussendlich Zeus seine Blitze auf den Wagen schleuderte um der Irrfahrt ein Ende zu setzen.

    Der SonnenGOTT und Erbauer des Wagens scheint in diesem Fall F. Piech zu sein. Vielleicht hätte auch er den ‚Sohn‘ warnen sollen, daß sein Gefährt nur schwer zu lenken sei, bzw. daß der Prunk eines Fahrzeugs nicht von physikalischen Grenzen ablenken sollte.

    Der Phaeton ist das Lieblingskind Piech’s und der Sarg Haider’s.

    Mein Fazit: Niemand braucht diese Rennboliden, die dem Fahrer ein Gefühl der Macht verleihen und ihm die Grenzen der Physik nicht mehr aufzeigen.

    Herr Piech, bauen Sie wieder Autos fürs Volk und nicht für die Mächtigen bzw. für Ihre eigene Macht, die durch die Oberschicht finanziert wird.

    Sparsame Autos, die leichter und langsamer sind !

    Beileid den Angehörigen und Glück, daß kein Unschuldiger getötet wurde, ein Fahrzeug-Ingenieur

  4. das war kein unfall
    16. Oktober 2008 um 13:23 Uhr

    warum werden die angeblichen beweise das es 140 km/h waren und 1,8 promille nicht veröffentlicht?

    Das Volk ist nicht dumm!!!!

  5. Sulzer
    17. Oktober 2008 um 5:44 Uhr

    wenn petzner behauptet er hätte haider nüchtern verabschiedet und

    wenn haider seinen fahrer tatsächlich nach hause geschicht hat,

    dann hat sich mit 1.8 promille bei seiner freundin eingedeckt

    und wollte dann bei nacht und nebel und so schnell wie möglich nach hause

    dabei hat er den jupiterweg mit der landesstrasse verwechselt

    weiber, aklko-hol, und schnelle autos haben vielen anderen auch schon das leben gekostet

  6. Wolfgang
    20. Oktober 2008 um 20:20 Uhr

    Ich hoffe VW wird daraus lernen und ihre Fahrzeuge weiterentwickeln, auch automatische Sperre bei zu viel Alkohol des Fahrers.

  7. Katawankenber
    13. Dezember 2008 um 20:18 Uhr

    na ja man sieht was vw für autos baut nicht einmal eine thujen hecke darf das auto berühren und fällt schon auseinander

  8. Jörg Haiders Phaeton: Schrott für 40.000 Euro : AutomaTick - Das Auto Magazin
    21. Januar 2009 um 19:01 Uhr

    […] … ohne Unfall document.write(‚(Foto: Oneras [what about peace?] by flickr.com)‘); Jörg Haiders Unfalltod sorgte für mächtig Schlagzeilen. Posthum bringt ihn sein schrottreifer VW Phaeton noch einmal […]

  9. MOTOR-TALK.de - Motorsphere
    22. Januar 2009 um 10:22 Uhr

    Jörg Haiders Phaeton: Schrott für 40.000 Euro…

    Jörg Haiders Unfalltod sorgte für mächtig Schlagzeilen. Posthum bringt ihn sein schrottreifer VW Phaeton noch einmal richtig…

  10. Roland Binder
    31. August 2009 um 9:38 Uhr

    Österreich und Slowenien danken Volkswagen

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