Top

Spritrabatte gegen das Loch im Portemonnaie

27. August 2008 | robins

Da passt eine Menge rein! Da passt eine Menge rein! Das Tanken scheint den Verbraucher wirklich zu schmerzen, denn Spritrabatte sind der neue Superhit in den Werbe-TopTen.

Tanken ist ganz offensichtlich das Marketingthema des Jahres. Vollkommen unmotiviert werben zum Beispiel die Gelben Seiten mit einem Jahr gratis tanken. Ich frage mich wirklich, wo da der Zusammenhang besteht.

Einen stärkeren Zusammenhang sehe ich bei den Autobauern. Fiat, Opel, Ford und Kia winken aktuell oder immer mal wieder mit Tankrabatten. Und die Kunden winken erfreut zurück.

Bei Fiat wird der Rabatt freundlicherweise gleich vom Kaufpreis abgezogen. Man rechnet mit 1,60 Euro den Liter und 20.000 bis 30.000 Kilometern Jahresfahrleistung je nach Modell. Das ergibt eine Ersparnis von grob geschätzt 1.500 bis 3.000 Euro.

Opel macht es andersrum. Hier steckt man sich eine Tankkarte ins Portemonnaie, die immerhin auf einen Spritpreis von 1,70 Euro, allerdings nur auf 13.000 Kilometer Jahresfahrleistung ausgelegt ist. Zwei Jahre lang ist man mit dieser Tankkarte aus dem Schneider. Und wenn ich mir das so überlege – das ist ein super Gefühl, zur Tanke zu fahren und dann seelenruhig die fremde Karte auf den Tisch zu legen. Die Umstellung auf die eigene EC-Karte ist dann sicher nicht so einfach.

Ein Vorreiter der Bewegung ist der ADAC, da gibt es ja schon lange zwei Cent Rabatt pro Liter. Das macht sich allerdings im Geldbeutel nur so wenig bemerkbar, dass es mir manchmal zu müßig ist, die Karte extra rauszusuchen.

Fazit: Gerade die Tankkarte von Opel ist ein gutes Marketingmittel – wenn die Kunden verstehen, wie schön es ist, wenn jemand anderes für einen bezahlt. Sie davon zu überzeugen, kann so schwer nicht sein.

Kommentare

Kommentieren Sie “Spritrabatte gegen das Loch im Portemonnaie”
 





Alle mit einem Sternchen * gekennzeichneten Felder müssen ausgefüllt werden!

Bottom