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Ich will Spaß, ich geb Gas…

10. August 2008 | robins

Ferrari 360 Modena Ferrari 360 Modena Der baden-württembergische Justizminister Ullrich Goll fährt privat einen Ferrari 360. Das sorgt für helles Aufsehen bei Parteifeinden und auch -freunden. Die Presse greift diese Auseinandersetzung natürlich gern auf.

„FDP-Minister protzt mit Ferrari“ ist jetzt in der Bild-Zeitung zu lesen und Ullrich Goll bekommt ordentlich Fett weg. Zwangsläufig natürlich auch von Vertretern der Grünen. „Klimaschutz“ lautet das vor allem gerügte Stichwort – natürlich entspricht die CO2-Bilanz eines F 360 nicht den Vorgaben eines Klimaschutzprotokolls.

Doch vor allem auch aus den eigenen Reihen muss sich Goll Kritik gefallen lassen. Man sieht es nur ungern, dass er sich deutlich als „besserverdienend“ darstellt und dies mit der Aussage, er möchte „dem allgemeinen Klischee des armen Politikers“ nicht entsprechen, auch noch deutlich unterstreicht (Zitat: BILD). Ganz offenbar entspricht Goll nicht diesem Klischee, schließlich muss man für seinen Ferrari 360 ungefähr 130.000 Euro über den Tisch schieben.

Nach eigenen Angaben betracht er den Ferrari lediglich als Spielzeug, dass er sich aus reiner Freude am Fahrgefühl gegönnt hat. Anders kann man sich dies bei einem fünffachen Familienvater auch nur schwer vorstellen. Regelmäßiges Transportmittel ist und bleibt deshalb ein Mercedes GL.

Ein Privatauto sollte Privatsache bleiben, schließlich bezahlt es Goll aus eigener Tasche. Dass und in welcher Art über Goll getratscht und getuschelt wird, ist doch eher bezeichnend für das politische Umfeld und den Umgang in der Politik.


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