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Can-Am Spyder: Auf zur Probefahrt!

5. Juli 2008 | robins

Can-Am Spyder Can-Am Spyder Nein, ein Auto ist es nicht. Ein Motorrad ist es aber auch nicht und mit dem Quad ist dieses Mobil auch nur sehr entfernt verwandt. Ist der Can-Am Spyder wie sein großer Namensvetter auch nur ein Spielzeug für Besserverdiener?

Es ist ein von hinten aufgezogenes Trike oder ein altmodisches Dreirad und angeblich fetzt eine Fahrt darauf enorm.( Leider hatte ich dieses Vergnügen noch nicht.) Die Verwandtschaft zum Schneemobil, der eigentlichen Profession von Can-Am, ist nicht zu leugnen.

Und was hat dieses „Spielzeug“ bei AutomaTick.de verloren? Man mag es kaum glauben, es ist mehr Auto als Motorrad, denn man braucht für das sonderbare Vehikel einen PKW-Führerschein. Mal davon abgesehen, dass es einen Parkplatz wie ein Smart braucht und nicht mal eben zwischen Bordstein und Mülleimer geschoben werden kann.

Die Geschichte dazu ist ganz witzig. Schon seit Mitte der 90er Jahre machten sich die Mitarbeiter von Can-Am Gedanken über neue Absatzmärkte. Den Fahrspaß des Schneemobils auf die Straße zu kriegen, das war die Aufgabe. Lange hat es gedauert, bis der Spyder dann auch tatsächlich auf den Markt kam. Nun ist das heiße Teil ab Juli vielleicht auch auf Deutschlands Straßen zu sehen.

Mit reichlich 300 kg Gewicht beschleunigt der Zweizylinder innerhalb von 4,7 Sekunden von null auf hundert, ist also weitaus beweglicher als er aussieht. Damit es einen nicht gleich aus dem Sattel hebt, sind Traktions- und Stabilitätskontrolle integriert. Der Can-Am Spyder kostet sagenhafte 18.000 Euro und kann mit diesem Preis bestimmt kein Kompromiss für Kleinwagen oder Motorrad sein. Es ist, tatsächlich, ein echtes Spielzeug, vielleicht begegnet er mir mal im Urlaub an der Mietstation?

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