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Das etwas andere Autohotel

4. Juli 2008 | robins

Das Autohotel Das Autohotel Bei weiten Reisen mit dem Auto braucht man schon mal ein Päuschen. Das macht man der Bequemlichkeit halber oft in einem Autohotel. Da findet man zwar keine Erholung, aber ein wenig Ruhe, ein Bett zum Schlafen, eine Dusche und ein Klo. Nun machen die niederländischen Wohnwagen-Weltmeister deutlich: Autohotel ist längst nicht gleich Autohotel.

Denn jetzt gibt’s eins, das mehr bietet als nur einen verkehrsgünstigen Parkplatz mit Duschkabine. Da wird das Auto einfach selbst zum Hotel. Ganz einfach: Man mietet ein sogenanntes Car-Kit und macht es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich. Das Kit besteht aus einer autofüllenden Matratze, Bettwäsche, Bettdecke und Kissen, Waschlappen, Handtuch, Gardinen und einer kleine Lampe.

Nur aus Spaß machen das die Holländer natürlich nicht. Die Erfinder des Autohotels treibt ein ausgeprägtes Öko-Bewusstsein an. Deshalb wird an allen Ecken und Enden am Rohstoffverbrauch gespart. Abfall- und Wasserverbrauch sind minimiert (dazu sollte man natürlich erzählen, dass es auch eine Badegelegenheit gibt…), und der Strom für das kleine Camp wird zum großen Teil mit Solarpaneels gewonnen. Außerdem bieten die Betreiber Workshops zu allem rund ums Thema „Öko“ und „Bio“ an.

So, jetzt aber zur erweiterten Ausstattung: Zusätzlich zu den „mitgebrachten“ Schlafzimmern gibt es eine Lounge, eine Rezeption und einen Empfang. Mit ein wenig Phantasie kann man sich lebhaft vorstellen, wie die wohl aussehen. Ja richtig, das Badehaus ist ein umgebauter LKW-Anhänger, Rezeption und Lounge (wie sollte es anders sein?) zwei ehemalige Wohnwagen.

Das Ganze ist übrigens ein Kunstprojekt. Es soll für die Schnelllebigkeit der Zeit sensibilisieren, für die neu errungene Beweglichkeit mit ihren Vorzügen und Nachteilen. Deshalb werden auch immer unterstützende „Freiwilligers“ gesucht.

Eine wichtige Information für Kunstliebhaber: Auch das Projekt selbst ist mobil. Momentan unternimmt es eine Rundreise durch Holland, im August ist es in Den Haag, im September in Amsterdam.

Wer eine Nacht buchen möchte (Kostenpunkt 65 Euro), sollte sich also zunächst darüber informieren, ob man sich auf einen Platz und eine Zeit einigen kann.

Kommentare

Ein Kommentar zu “Das etwas andere Autohotel”

  1. Verschrotten jetzt für 29 Euro : AutomaTick - Das Auto Magazin
    16. Juli 2008 um 10:31 Uhr

    […] Auto ist also ein Kunstwerk. Na, das weiß ich doch schon lange! Aber ein Auftritt in der Kölner Philharmonie adelt natürlich. Das Auto und die zwei […]

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