Renault Alpine A 110
18. Mai 2008 | AutomaTick
Renault Alpine A 110
Die gefürchtete Heckschleuder aus Frankreich war schlecht ausgestattet und nur mäßig verarbeitet.
Dennoch sorgten zahlreiche Rallye-Erfolge sowie die ansprechende (durch Marcel Hubert entworfene) Form dafür, dass der Alpine A 110 als Sportwagen für Kenner in die Geschichte einging.
Alpine trat Mitte der fünfziger Jahre als eigenständiger Autohersteller für Kleinserien in Erscheinung. Erst in den 70ern übernahm Renault das Kommando, so dass auch größere Stückzahlen produziert werden konnten. Bereits 1963 ging der Alpine A 110 an der Start, der mit unterschiedlichsten Motoren bis 1976 produziert wurde (die letzten 5 Jahre übrigens parallel mit dem eigentlichen Nachfolger, dem A 310).
Er war laut, eng im Cockpit und neigte (ähnlich wie die Porsche 911er Modelle zu jener Zeit) zum typischen Heckmotor-Übersteuern. In kundiger Hand sorgte er aber für beachtliche Fahrleistungen und konnte 1971 und 1973 die Rallye-Weltmeisterschaft gewinnen.
Wer sich heutzutage einen Alpine A 110 zulegen will, muß (bei guten Zustand) mit mindestens 30.000 EUR rechnen, ein gut erhaltener A 110 aus 1974 mit dem 124 PS Motor kann laut ClassicData auch schon einmal bis zu 50.000 EUR kosten. Die Zuverlässigkeit ist dabei übrigens besser als ihr Ruf und auch durch zahlreiche Nachbauteile ist ein Reparieren in der Regel problemlos möglich.
Daten zum Renault Alpine A110
Bauzeit: 1963-1976
Produktionszahl: 7160
Leistung: 48 - 140 PS
Höchstgeschwindigkeit: 160 -215 km/h
Links zum Renault Alpine A110
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