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Sturm im Elektroland

18. April 2008 | robins

Henrik Fisker Henrik Fisker Aber hallo: endlich mal ein bisschen trouble im feinen Ami-Elektro-Autogeschäft. Laut letzten Meldungen verklagt der Elektro-Schocker-Produzent Tesla den anderen Supersportler Ami, der seinen Sprit aus der Steckdose ziehen will. Bei der Klage geht es um Ideenklau. Tesla wirft Henrik Fisker wohl vor, dass er Designideen und geheime Unternehmensdaten gestohlen haben soll.

Der Knaller des Vorwurfs, den die in Kalifornien ansässigen Teslas dem Fisker machen: Fisker habe in betrügerischer Absicht einen Vertrag in Höhe von 875.000 US-Dollar unterzeichnet, demnach er für Tesla einen viertürigen Hybrid mit dem geplanten Namen „White Star“. Das aber nur, um an Insider-Infos der Handybatterie-Verwerter von Tesla zu kommen.

Die Infos soll Fisker für sich selbst und das zuletzt gezeigte viertürige Hybrid-Projekt mit dem schönen Namen Karma verwendet haben. Tesla-Chef Musk ist sauer und berichtet, man löse das Problem inhouse- gemeinsam mit Lotus-Designern. Der gute Fisker hat sich übrigens noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.

Der ganze Bohai zeigt aber eines ganz deutlich: Der Elektro-Karren steckt noch in den Kinderschuhen. Oder glaubt jemand im Ernst, das wäre bei GM oder Ford oder Chrylser vorgekommen? Eher wäre der gute Fisker von der Brücke gestürzt.

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