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Wer ermordete das Elektroauto?

25. März 2008 | robins

Killer-Thriller und Öko-Schocker zum Bestellen Killer-Thriller und Öko-Schocker zum Bestellen Bizarrer Titel, aber echt gute Show – typisch Amiland eben. Geht’s um ungemütliche Wahrheiten, dann gibt es manchmal auch in den USA richtig erfrischende „Hau-drauf-Dokus“. Ganz im Stile von Doku-Star Michael Moore, kümmert sich der Film „Who Killed The Electric Car“ um die wahre Geschichte hinter der jahrelangen Vernachlässigung, Verniedlichung und Verdrängung von alternativen Antriebsmethoden in den USA.

Wer schon mal das Land der Freiheit besuchen durfte, der kennt die Wahrheit: „Size matters!“ Das heißt, je größer das Motorvolumen, desto tiefer der Sound und größer das Renommé. Der Spritverbrauch spielte keine Rolle. Das Ganze wird von der NGO (non governmental organisation) „Plug in Amercia“ aus Kalifornien auf die Beine gestellt. Die machen derzeit die große Welle und pushen mächtig, damit Elektrofahrzeuge eine bessere Lobby erhalten. Wer sich das mal ansehen möchte, findet mehr Informationen auf der Seite www.pluginamerica.org. Hintergrund: Derzeit laufen in Kalifornien Quoten-Verhandlungen über die Anzahl der von der Autoindustrie produzierten so genannten zero emission vehicles (ZEV). Vertreter Plug in Americas befürchten, dass Schwarzenegger gegenüber der Automobilindustrie einknickt und bis zum Jahre 2015 von der mächtigen Autolobby lediglich einen kleinen ZEV Flotte verlangt. Tatsächlich steht der Governor auf der Warteliste des berauschenden TESLA ROADSTER, der als Super Sportwagen daherkommt, aber auch von Claudia Roth oder Renate Künast gefahren werden dürfte. Vorausgesetzt, es handelt sich um beim Ladevorgang um Strom, der aus den Solarzellen vom Dach der Garage stammt.

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