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BMW TRIUMPHiert

15. Oktober 2007 | robins

Schönstes Gerücht der Branche: Wiederauferstehung des Triumph Schönstes Gerücht der Branche: Wiederauferstehung des Triumph Von hinten Von hinten Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Momente, in denen man nicht am glatten Design absatzmaximierter deutscher Premiummarken abgleitet und sich sehnlichst einen 1303 mit Knattersound und Heckmotor als automobile Antithese herbeisehnt. Nein, heute ist ein schöner Tag, denn „Auto Express“ verkündet das heißeste Gerücht der Branche: das englische Portal will von bayerischen Plänen zur Wiederauferstehung der Marke Triumph erfahren haben. BMW soll demnach die bei Roadster-Fans heiß geliebte Marke, seit 1984 allerdings in Schutt und Asche, neues Leben einhauchen. Neben dem Mini würde sich der Triumph gut machen. Der Trick funktionierte auf alle Fälle gleich: Die Lust an der Marke mit positiven Imagewerten aus den 60er und 70ern, gepaart mit moderner BMW-Technologie. Da denkt doch keiner mehr an Bayern und München und BMW. Bei AutoExpress setzte man sich direkt an den Rechner und hat sich vom Design alter Triumph-Modelle inspirieren lassen.

Genügend Platz im Segment hätte ein kleiner Roadster wohl. Gegner wären der Lifestyle- und Frauen-Roadster von Mazda, MX-5, und Toyotas MR-2 oder vielleicht auch der neue Opel GT. Wahrscheinlich dürfte der Triumph, so er denn realisiert wird, etwas über deren Preisniveau liegen. Aus der Münchener Konzernzentrale hört man zu solcherlei Gerüchteküche nichts. Allerdings: Wer die Wege der Konzernkommunikation kennt, der weiß, dass Neuigkeiten längst vor der offiziellen Bekanntgabe im Markt kursieren.

Triumph im Verkehr Triumph im Verkehr Den Triumph Spitfire aus den 70ern, hat wahrscheinlich jeder vor Augen. Dessen Sex-Appeal begründen seine Besitzer auch heute noch mit „unschlagbarer Silhouette“ sowie der Devise „an roten Ampeln schnell und elegant aussehen“, darüber hinaus bebt das Triumphgefühl, wenn das knackig kurz übersetzte Viergang-Getriebe und die Go-Kart-tiefe Sitzposition einen die Kauleisten zusammenpressen lässt.

Für alle Motorradfreunde sei gesagt, Triumph Motorrad funktioniert unabhängig von diesen Plänen. Zunächst bin ich nämlich ebenfalls erschrocken, spiele ich doch auch mit der leidenschaftlichen Idee, mir eine Triumph Scrambler auf den Hof zu stellen. Wo hab ich die wohl gesehen? Auf der IAA, im Durchgang draußen neben dem Fußballgeschwindigkeits-Messbetrieb. Nach all den wuchtprummigen, verbrauchsoptimierten, vorgeblich umweltfreundlichen Automobilen und ihren markenmuskelnbepackten Managern war der Anblick dieser Maschine ein erholsam entspannter Augenblick zum Luftholen und Träumen.

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