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Pagani: Wind säen, Sturm ernten!

10. Oktober 2007 | robins

Power ab 2008: Pagani Zonda R mit mehr als 700 Nm Drehmoment Power ab 2008: Pagani Zonda R mit mehr als 700 Nm Drehmoment Schon der erste Blick auf das wahnsinnige Stück Automobil, flach an den Boden gepresst und in die Messehalle der Frankfurter IAA gesperrt, lässt das nervtötende Alltagsgesummsel verstummen: Gedankenverloren stiert man stumpf auf die Karbonkarosserie und ist schon froh, wenn man lediglich seinen verlängerten Rücken in die Sportsitze zwängen darf. Wenn jetzt auch noch der Motor starten würde….. Das wäre etwas für die Ewigkeit. Etwas, dass man den Enkeln erzählen könnte und den Alltag im „Hold-Status“ einfrieren würde.

Der neue Pagani ZF ist ein hinreißendes Stück Auto. Es hat fast die Qualitäten jener hypnotischen Wesen aus Fleisch und Blut, die es fertig bringen, mit Blicken, verführerischem Schlendern und Gurren ganze Bataillone in Ausnahmezustand zu versetzen. Ganz schöne Leistung für ein einziges Auto.

Was kuksch Du? Auch Porsche und Co sieht ihn wenn, dann nur von hinten. Was kuksch Du? Auch Porsche und Co sieht ihn wenn, dann nur von hinten. Aber das scheint auch kein Wunder. Immerhin liegt der Mythos göttlicher Sportwagen über der italienischen Emiglia Romana. Die Region, eingebettet zwischen Adria, Apennin und Po ist die Heimat des einzigartigen „terra di motori“ – dem Motorenland. In keiner anderen Ecke der Erde drängen sich so viele klangvolle Hersteller phantastisch schreiender Acht-, Zehn- und Zwölfzylinder. Denn hier steht die Wiege der Ferraris, Bugattis, Maseratis und eben auch des Pagani – dem neuen König im superfeinen, superteuren Geschäft handgefertigter Sportwagen.

Der italienische Hochleistungssportwagen mit argentinischen Wurzeln präsentierte sich in Frankfurt mit mattem Klarlack, so dass die Karbonkonstruktion durchschimmert. Die auf 25 Stück limitierte Sonderauflage soll stolze rund 1,3 Millionen Euro kosten und ist, darauf ist Firmenpatron Horacio Pagani verständlicherweise stolz, bereits ausverkauft.

IL patrone, Signore Pagani, einst bei Lamborghini als Designer unter Vertrag, taufte seine Pagani Rodster „Zonda“ – nach einem der unbändigen Winde Südamerikas. lediglich wenige Exemplare lässt der Argentinier in seinem Atelier fertigen. Präzise von Meisterhand. Exklusivität spielt in dieser Klasse eben eine sehr entscheidende Rolle.

Rot, röter, Rot-Leder. Edel und stylishes Interieur. Rot, röter, Rot-Leder. Edel und stylishes Interieur. Doch den Charakter des staunenswerten 1230 Kilogramm schweren und 650 PS starken Designobjekts für das die Rennsportlegende Juan Manuel Fangio Pate stand, bestimmt der Sport. Mit einem Top-Speed von mehr als 340 Kilometer pro Stunde erschuf Pagani mit dem Roadster den schnellsten offenen Sportwagen der Welt. Mit AMG Mercedes Power unterm Häubchen.

Ab dem kommenden Jahr will Pagani den Zonda R auf dem Markt bringen. Basispreis: 1,43 Mio. Euro. Die Antriebsmaschine kommt wieder aus dem Land der „Alleskönner außer hochdeutsch“ (Achtung: Eigenwerbung) und wurde frisch aus der DTM in den Zonda integriert.

Kommentare

Ein Kommentar zu “Pagani: Wind säen, Sturm ernten!”

  1. Fabian Pyrskalla
    12. April 2008 um 10:27 Uhr

    Ein Auto was sich sehen lassen kann….

    Bewertung von Mir:

    Form: 1+

    Innenraum: 2+

    Gesammtpacket:: 1

    Im großen und ganzen würde ich sagen ein Traum Auto was sich sehen lassen kann wo sogar Merzedes, BMW, Audi und co. blass aussehen!!!!

    Immer her mit mehr Infos über dieses Prunkstück….*g*

    Mit den besten Grüßen aus Berlin

    F. Pyrskalla

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