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“Französische Panzer”

2. Oktober 2007 | robins

Wenig Charme - kein Funke Wenig Charme - kein Funke Enttäuschung pur, das sind die ersten Kommentare über den C-Crosser, Citroens erstem SUV aus der PSA Peugeot Citroen Familie. Ehrlich gesagt: diese Betrübnis ist nachvollziehbar. Denn während bei Audi, Porsche und VW, ja selbst beim Renter-SUV, der R-Klasse von Mercedes, das Design stimmt und man sich lediglich darüber ärgert, dass die Dinger solche Dreckschleudern sind, fällt der Nachbar aus dem Westen lediglich dadurch auf, dass er sich selbst zur Oberklasse zählt. Den Online-Kommentatoren fällt zu der Entwicklung lediglich ein, dass entgegen der Erwartung eines innovativen Kraftstoffkonzeptes, lediglich ein großer, schwerfälliger Panzer heraus kam. Quel dommage – wie schade.

Rien au milieu - aus der Mitte entspringt rein gar nichts Rien au milieu - aus der Mitte entspringt rein gar nichts Bei der Schwestermarke Peugeot könnte man da dichten, „zu laut gebrüllt Löwe“. Bei Citroen ist man lediglich traurig. Kaum ein Autobauer ging so liederlich mit seiner opulenten Designvergangenheit um, wie das Unternehmen mit der großen DS-Vergangenheit einer Auto-Göttin, die auch Staatsoberhäuptern bereits das Leben gerettet hatte. Aber wie sagte ein Blogger bereits so treffend schön: „Jedes Land bekommt, was es verdient“. Vieleicht steckt hinter diesem Fatalismus tatsächlich ein Fünkchen Wahrheit.

Langweilige Klappe Langweilige Klappe Die Grande Nation ist auf der Suche nach ihrer internationalen Stellung, politisch, wirtschaftlich und augenscheinlich auch was das Design anbelangt…. o l� l� . Schauen wir uns den Oberklassen-Francois mal an: Die Schnauze glatt, das Heck fad und dazwischen nichts, worüber es sich zu streiten lohnte. Ach, noch schlimmer, nichts Liebenswertes, kein Detail, das den Atem raubt. Meine lieben Autobauer: rien ne vas plus.

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