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Paris-Dakar des Ostens

14. August 2007 | robins

Wie aus der Werbung: Off-Road Feeling Wie aus der Werbung: Off-Road Feeling Wer kennt sie, die Transsyberia 2007, eine der härtesten Rallyes für seriennahe Fahrzeuge? Da fahren Teams rund 7000 Kilometer durch Geröllwüste, wie seinerzeit Ewan McGregor und sein Kamerad Charley Boorman, doch keiner bekommt’s so richtig mit. Mich würde mal interessieren, was dabei herauskommt – für die PR von Porsche, meine ich. Immerhin sind von 33 Teams lediglich sieben nicht als ein Zuffenhausener mit der Typenbezeichnung Cayenne registriert.

Klickt man sich durch die Starter findet man erwartungsgemäß nur Männer. Tja, bis auf….Startnummer 14, mit der die tapfere Katja Poensgen, die einen Suzuki Grand Vitara durch die Gobi reitet. Wir erinnern uns……Poensgen, Poensgen. Genau, das war doch jene Motorradrennfahrerin, die irgendwann den Machismo im Motorradrennsport nicht mehr ertragen hat. Weitere oder nähere Infos liegen uns derzeit auch nicht vor. Aber nachdem sie in ihrem Steckbrief schreibt, sie sei für alle Abenteuer zu haben und will Nomaden sehen und Wildpferde und Glücksmomente mit dem Team teilen, da gerät ihre aktuelle Platzierung im Mittelfeld auf Rang 18, fast zur Nebensächlichkeit. „Auch ohne Duschen“, wie sie schreibt.

Sprache? Egal. Hauptsache: Navi! Sprache? Egal. Hauptsache: Navi! Für Interessierte: seit dem 3. August fahren 33 Teams eine 7.108 km lange Strecke. Am 17. August wird die Meute in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar erwartet. Bis dahin sind der Ural, sumpfiges sibirisches Tiefland, Taiga, Altai-Gebirge und die Ausläufer der Wüste Gobi zu überwinden.

Übrigens in der Gesamtwertung liegt ein Toyota Landcruiser in Front, gefolgt von einem Porsche 911 Safari. Am Steuer, ein Hamburger Arzt, der Falkenjagd und Katamarantörns als Hobbys angibt. ich glaube, das muss man sich mal genauer anschauen.

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