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Segelnde Porsche, Toyota, VW und die Oblast Kaluga

27. Juli 2007 | robins

Kaluga Kaluga Glückwunsch Volkswagen: Da kommt endlich mal wieder hoher Besuch nach Wolfsburg. Ja, ja, früher war das noch anders als der Ex-Kanzler, selber bekanntlich ein stürmischer Niedersachse, die ganze Welt in die Retortenstadt einlud. Nun aber kommt ja wieder wer, und zwar kein geringerer als der Gouverneur der Oblast Kaluga, Anatolji Artamonov. Den russischen Botschafter Vladimir Kotenev hat er auch mitgebracht. Über was Herr Winterkorn mit den Herren wohl gesprochen hat? Die harten russischen Winter? Gasautos? Absatzmärkte im Visier für VW in der 300.000 Einwohner zählenden Region Kaluga, die wegen seiner Wälder und Seen als Erholungsgebiet sehr beliebt ist? Überliefert wird, dass sich die Delegation ins Gästebuch der Volkswagen AG eingetragen hat.

Unterdessen ist der japanische Autobauer Toyota mit Sitz in Köln stolz auf eine deutliche Steigerungen im Verkauf, Umsatz und Gewinn und ein auf 4,4 Prozent gestiegener Marktanteil, was zusammengenommen die Stellung Toyotas in Deutschland dokumentiere. Die kölschen Japaner glauben durch attraktive Produkte der Marken Toyota und Lexus eine wachsende öffentliche Aufmerksamkeit zu gewinnen. Nach solchen Nachrichten schmerzt es vermutlich dann auch viel weniger, dass der kleine Schumi sich in der Formel1 ständig eine blutige Nase holt und der Welt größte Autobauer den Tölpel im Bauerntheater gibt.

Porsche Cayenne Hybrid Foto: Porsche Porsche Cayenne Hybrid Foto: Porsche Besonders die Ausweitung der Hybrid-Palette bei Lexus und die umweltverträglichen Antriebskonzepte bei Toyota tragen zum Erfolg bei. Deutschland Chef Keiji Sudo sagt, „mit der Einführung des LS 600h im Sommer 2007 hält die Hybridtechnik nun auch im Luxussegment Einzug“. Ganz allein ist man da nicht mehr, denn Porsche zieht bereits nach und hat den Cayenne hybridisiert und will einen Spritverbrauch von 9,8 Liter im Mix hinkriegen. Warte mal, 9,8 Liter das sind fas 10 Liter auf 100 Kilometer, das ist doch fast nix, oder? Und bis Tempo 120 km/h segelt der Cayenne dann, so die Motorenentwickler steht in der Pressebroschüre, weil auf den Verbrennungsmotor ganz verzichtet werden könne. Segelnder Porsche, saubere Sache.

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