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Luxussportwagen: Tod eines Stars

18. Juli 2007 | AutomaTick

Spyker C12 Zagato Foto: Spyker Spyker C12 Zagato Foto: Spyker Da weint das Herz, Spyker stellt die Produktion des C12 Zagato ein. Das verheißt in der Tat nichts Gutes. Denn der Rennwagen wurde als Symbol für den Eintritt Spykers in die Formel1 gefeiert. Ohnehin scheint es bei den Niederländern derzeit mächtig zu krachen: Pilot Albers entlassen, wegen Dummheit und fehlender Sponsorengelder, und nun das Produktionsende.

Aktienkurs Spyker Quelle: FAZ.net Aktienkurs Spyker Quelle: FAZ.net Da muss man nicht lange drumherum reden: Spyker geht’s schlecht. Das beweist auch der Aktienchart: runter auf sechs Euro. Und das, obwohl die Aktie vor einem halben Jahr noch dreimal so teuer war. Das zeigt die Richtung. Anscheinend ist das Unternehmen in schwerer finanzieller Bredouille. Hat man sich vielleicht doch an der Formel1 verschluckt?

Spyker C12 Zagato Foto: Spyker Spyker C12 Zagato Foto: Spyker Schade wär’s allemal. Zumindest was die Formgebung und den Charme dieser Fahrzeuge ausmachte. Allerdings liegen Luxussportkarossen und SUVs, so wie der neue von Spyker “Paris to Peking”, nicht mehr im Trend. Die Automobilindustrie muss sich in Acht nehmen. Sinkende Absatzzahlen im Inland rühren ganz eindeutig auch von der Verunsicherung durch die Klimadebatte. Die Kunden warten lieber ab oder kaufen umweltfreundliche Modelle. Motto: Wertewandel im Klimaschatten.

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